Neujahrsempfang des Marktes Lappersdorf 2020

31.01.2020

Quelle (Bild + Text): Mittelbayerische Zeitung vom 13.01.2020zoomQuelle (Bild + Text): Mittelbayerische Zeitung vom 13.01.2020

von Josef Dummer

LAPPERSDORF Über 300 Hände schüttelten die drei Bürgermeister, Christian Hauner, Stefan Königsberger und Jan Kirchberger zu Beginn des Neujahrsempfangs am Eingang zum Aurelium. Gäste aus allen Teilen der Gesellschaft, aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Sport und Kultur, waren zum Neujahrsempfang gekommen, um sich, einem schon traditionell folgenden Ritual in Lappersdorf, ein Bild über Ereignisse, Jubiläen und Menschen des abgelaufenen Jahres 2019 zu machen, aber auch vorwärts zu blicken.

Aurelium “Leuchtturmprojekt”
Nach dem beschwingten musikalischen Auftakt durch die “BlasBrothers” hielt Bürgermeister Christian Hauner in seiner Neujahrsrede Rückschau auf das abgelaufene Jahr und bezog dabei auch Höhepunkte aus der gesamten bisherigen Wahlperiode mit ein.

Dabei bezeichnete er unter anderem das wegen seiner Kosten immer wieder in der Diskussion stehende Aurelium als “Leuchtturmprojekt für den Markt Lappersdorf”. Er sei mittlerweile froh, “dass wir diese Veranstaltungsstätte haben”.

Der Neujahrsempfang fand jetzt schon zum vierten Mal im Aurelium statt. Bürgermeister Hauner erinnerte an die Verwirklichung großer Projekte, wie die Sanierung und Aufstockung der Schule Hainsacker, die Ausweisung des Baugebiets “Am Kirchengraben” in Oppersdorf oder den Breitbandausbau mit der Glasfaseranbindung an die Schulen.

Auch sei der Markt Lappersdorf seinem Ruf als “kinderfreundliche Kommune” gerecht geworden mit vielen Maßnahmen wie dem neuen Kinderhaus “Am Sportzentrum” oder einem demnächst fertiggestellten neuen Kinderhort an der Grundschule Kareth. Im Finanzplan der kommenden Jahre stünden für die Kinderbetreuung weiter “einige Millionen Euro” bereit.

Stolz ist der Bürgermeister auf die funktionierenden vier Ortsfeuerwehren, die bei Bedarf entsprechende Unterstützung durch den Markt erfahren. So habe die Feuerwehr Kareth “jedes Recht auf ein neues Gerätehaus”, versicherte Hauner, und sagte die “schnellstmögliche” Umsetzung zu.

Auch für den geplanten Umbau des Sportheims in Lorenzen stehe der Markt als Zuschussgeber bereit und noch heuer werde die Sanierung der Sporthalle Hainsacker in Angriff genommen.

Mit Nachdruck forderte der Bürgermeister eine Verbesserung der Verkehrssituation auf den Verbindungsachsen zur Stadt Regensburg und beim ÖPNV. Auch stand er hinter der Entscheidung des Marktes Lappersdorf, in der derzeitigen Finanzsituation Rücklagen zu reduzieren und zur Finanzierung von Projekten auf Schulden zu setzen.

Verbesserung beim ÖPNV
Sein Dank galt für die Unterstützung den 140 Beschäftigten des Marktes Lappersdorf, um am Schluss seiner Neujahrsansprache die Lappersdorfer angesichts der allgemeinen Weltlage darauf hinzuweisen, “wie gut es uns eigentlich in unserer Wohlfühlgemeinde geht”. Und er werde alles daransetzen, dass das so bleibt. Hauner vergaß auch nicht, für die Übergabe einer funktionierenden Gemeinde seinen beiden Vorgängern, den Alt-Bürgermeistern Hans Todt und Erich Dollinger, zu danken.

Immer sehr interessiert verfolgt wird bei den Neujahrsempfängen die Rubrik “Ereignisse, Jubiläen, Menschen 2019” mit einem Rückblick in Bildern auf das abgelaufene Jahr. In diesem Rahmen verleiht der Markt Lappersdorf auch immer die Bürgermedaille, nach der Ehrenbürgerwürde die zweithöchste Auszeichnung, an Persönlichkeiten, die sich um den Markt verdient gemacht haben, sowie “zur Würdigung des Ehrenamtes” die kommunale Ehrennadel an Bürger, die sich durch langjährige, aktive Tätigkeiten in Vereinen herausragende Verdienste erworben haben.

Die Landrätin Tanja Schweiger lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Markt Lappersdorf in vielen Berührungspunkten wie bei der Inklusion oder Infrastruktur. Gerade ein attraktives ÖPNV-Angebot sei für das stadtnahe Lappersdorf wichtig, und sie sagte für die nächsten Wochen ein Angebot zu, von dem auch der Markt in besonderer Weise mit neuen Linienstrukturen und einem Ringschluss profitieren werde.

Bürgermedaille und kommunale Ehrennadel

Prof. Dr. Ludwig Zehetner: Der in Lappersdorf wohnhafte “Dialektpapst” wurde mit der Bürgermedaille ausgezeichnet, unter anderem für seinen Beitrag an der Erstellung des “Lappersdorfer Heimatbuches”, sowie für den Erhalt und die Pflege ostbayerischer Flurdenkmäler.

Ursula Geier: Sie wurde mit der Bürgermedaille ausgezeichnet als “Sprachrohr der Lebenshilfe”, sowohl ehrenamtlich im Elternbeirat seit 2005, wie auch seit 2012 als Vorsitzende der Lebenshilfe, sowie für ihren Beitrag im schulischen Bereich des Marktes Lappersdorf als Rektorin.

Überreichung der Bürgermedaille des Marktes Lappersdorf an Frau Ursula Geier, Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Regensburg                    (Foto: Josef Dummer)zoom

Konrad Lachner: Er ist gebürtiger Lappersdorfer und in Oppersdorf aufgewachsen. Seit seiner Hochzeit im Jahr 1962 wohnt er in Kareth. Die Bürgermedaille erhielt er für sein besonderes Engagement in insgesamt sechs Ortsvereinen in Oppersdorf und Kareth.

Ehrennadel: Theo Scharrer, Brigitte Fischer (Pfarreien Lappersdorf-Kareth), Andreas Fuchs (FF Hainsacker), Andrea Scholz (Grünes Tal), Thomas Schroll (FF Kareth), Hertha Tippelt und Manfred Igl (Regental), Martha Raabe (Lebenshilfe), Jens Artmann (TSV), Sandra Jobst (Tiefes Tal).

Kommunale Ehrennadel verliehen an Frau Martha Raabe, stellv. Vorsitzende für herausragende Verdienste im Ehrenamt.                                   (Foto: Josef Dummer)zoom
 

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