Erkenntnisse nach 800 Kilometern

10.12.2017

Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 15.12.2017zoomQuelle: Mittelbayerische Zeitung vom 15.12.2017
Quelle: Donaupost vom 04.12.2017zoomQuelle: Donaupost vom 04.12.2017

Gebelkofen/Hagelstadt. (wn) Das Lebenshilfezentrum „Rupert Schmid“ in Gebelkofen erhielt eine willkommene Spende der Raiffeisenbank. Der frühere Raiffeisen-Vorsitzende Robert Götzfried aus Hagelstadt war gekommen und übergab den Lebenshilfe-Vorsitzenden Ursula Geier und Martha Raabe sowie Geschäftsführer Dieter Janack eine Spende von 500 Euro.


Dieser Betrag stammt aus zahlreichen kleinen Spenden, die Robert Götzfried bei seinen Vorträgen über sein einmonatiges Pilgern auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela erhielt. Er war zusammen mit seinen Freunden Willi Faltermeier und Richard Heß im Vorjahr zu Fuß 30 Tage lang unterwegs und ging den 840 Kilometer langen Jakobsweg von Jaca nach Santiago de Compostela. Dabei sind sie täglich rund 28 Kilometer gegangen und legten insgesamt über 9 000 Höhenmeter zurück. „Den gleichen Weg ging auch Hape Kerkeling“, erzählte Robert Götzfried bei der Spendenübergabe.

Wie er voller Leidenschaft berichtete, war schon vor etlichen Jahren bei ihm der Plan gereift, diesen Pilgerweg einmal zu gehen. Und dieses Vorhaben beruht letztendlich auf einem Gelübde, denn sowohl er als auch sein Sohn waren schwer erkrankt. Als beide schlimmen Krankheiten überwunden waren, wollte er sein Gelübde einlösen. Erst als er zwei weitere Mitstreiter fand, einen früheren Werkstattmeister eines Regensburger Autohauses, und zwar Richard Heiß, sowie den Obmann der MMC Wolkering-Gebelkofen Willi Faltermeier, konnte man das Abenteuer wagen. War seine Frau zunächst gegen das Vorhaben, ist sie heuer sogar gemeinsam mit ihrem Mann 14 Tage lang auf dem Jakobsweg gepilgert. „Und dieser Weg lässt einen nicht mehr los, man kommt gewaltig runter und man merkt, dass man nur wenig braucht – das was man auf dem Rücken trägt“, resümierte Götzfried.


Daher stellt er sich in den Dienst seiner Mitmenschen und hat bereits sechs Vorträge gehalten, aus deren Erlösen er jetzt die Lebenshilfe bedachte. Bei diesem Beisammensein in den Räumen des Lebenshilfezentrums dankten die Vorsitzenden Ursula Geier und Martha Raabe sowie Geschäftsführer Dieter Janack für das Engagement von Robert Götzfried, der sich sehr interessiert am Arbeiten, Wohnen und Leben von Menschen mit geistiger Behinderung zeigte.

 

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