Hilfe für Bedürftige

21.12.2017

Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 28.12.2017zoomQuelle: Mittelbayerische Zeitung vom 28.12.2017
Donaupost vom 21.12.2017: Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (r.) und stellvertretender Schulleiter Bernd Märkl (3. v. r.) übergaben die großen Spendenschecks an die Lebenshilfe Regensburg e. V., den Verein Zweites Leben und das autonome Frauenhaus. (Foto: xan)zoomDonaupost vom 21.12.2017: Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (r.) und stellvertretender Schulleiter Bernd Märkl (3. v. r.) übergaben die großen Spendenschecks an die Lebenshilfe Regensburg e. V., den Verein Zweites Leben und das autonome Frauenhaus. (Foto: xan)

Regensburg. (xan) Plätzchen und Christbaumschmuck auf einem Adventsbasar zu erwerben, sorgt gleich für etwas Weihnachtsstimmung. Und wenn das Kaufen solcher Weihnachtsartikel zugleich einem guten Zweck dienlich ist, dann umso besser: Am Dienstag haben die städtische Berufsschule II und die Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement die Einnahmen aus ihrem zuvor an der Schule abgehaltenen Weihnachtsbasar an die Lebenshilfe Regensburg e. V., den Verein Zweites Leben und das autonome Frauenhaus gespendet.


„Der jährliche Weihnachtsbasar soll den Menschen unter die Arme greifen, denen es nicht so gut geht, damit sie ihren weiteren Lebensweg finden können“, sagte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Als Schirmherrin übergab sie die Schecks mit dem Erlös des Basars an die drei begünstigten sozialen Einrichtungen. Beim diesjährigen 43. Adventsbasar kamen über 10 000 Euro Spendengelder zusammen. Die Bürgermeisterin lobte das ehrenamtliche Engagement, welches das Leben und die Welt ein wenig besser mache.


Dank des damaligen Berufsschullehrers Wolfgang Feiler, der die Idee hatte, den Basar zu gründen, findet seit 43 Jahren jährlich der Weihnachtsbasar statt, um soziale Einrichtungen zu unterstützen, erklärte Gabriele Mirter, Fachbeauftragte der Fachakademie. Da die Lebenshilfe e. V. Mitbegründer des Adventsbasars sei, bekomme sie traditionell 50 Prozent der Einnahmen. Der Restbetrag werde an zwei weitere Hilfsorganisationen aufgeteilt, die jedes Jahr neu ausgesucht würden.


Der stellvertretende Schulleiter Bernd Märkl hob das soziale Engagement seiner Schüler hervor: „Diese soziale Idee hat sich trotz langer Zeit nicht überlebt. Es finden sich immer wieder Schüler, die den Basar organisieren und neue Produkte zum Verkaufen entwickeln. Der Basar ist ein leuchtendes Beispiel für gelebte Nächstenliebe.“ Die drei sozialen Einrichtungen versuchen, die Lebensqualität sozial schwacher Mitmenschen zu verbessern. Dafür sind sie auf Spendengelder angewiesen. Die Vorsitzende der Lebenshilfe, Ursula Geier, bekräftigt, dass es für ihre Organisation eine wichtige Aufgabe sei, zu helfen. Die Spendengelder von 5 000 Euro werden verwendet, um Menschen mit geistiger Behinderung zu unterstützen und Freizeitaktivitäten mit ihnen durchzuführen. Außerdem wird die Planung für eine neue Wohnstätte in Angriff genommen. Auch die Organisation Zweites Leben kümmert sich um Wohnhäuser für Menschen, die nach einem Unfall einen Hirnschaden davongetragen haben und vieles neu lernen müssen. Im autonomen Frauenhaus gibt es laut Martina Tränkle oftmals gar nicht genug Platz, um alle hilfsbedürftigen Frauen aufzunehmen: „Wir haben es leider nicht geschafft, in den letzten 32 Jahren Gewalt gegen Frauen abzuschaffen, und es wird sie auch weiterhin geben“, sagte sie.


So ein Zustand sei gar nicht vorstellbar für Menschen, die aus einer intakten Familie kommen.

 

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