Spende beim SPD-Sozialempfang

11.07.2016

Unsere Räte: Sandra Guba, Matthias Pöppel, Lars Peter, Josef Schmidmeister und Christian Hecht; Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 27.06.2016zoomUnsere Räte: Sandra Guba, Matthias Pöppel, Lars Peter, Josef Schmidmeister und Christian Hecht; Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 27.06.2016

Regensburg. „Ich soll heute also ausgerechnet über das Thema Spenden sprechen“, begann Oberbürgermeister Joachim Wolbergs seine Rede beim Sozialempfang der SPD Burgweinting-Harting-Irl. Dabei gehe es allerdings um die diesjährigen Spenden der SPD an Vereine aus dem Ortsvereins-Gebiet, zu anderen Spenden werde er „nichts sagen, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.“

Vertreter von 19 Vereinen, insgesamt knapp 120 Personen, waren der Einladung der SPD zu einer Schifffahrt auf der „MS Fürstin Gloria“ gefolgt. Mit der Schifffahrt nach Geisling, einem Mittagessen und Kaffee und Kuchen an Bord wolle die Partei „das Engagement der Ehrenamtlichen würdigen und ‚Danke‘ sagen“, so der Fraktionsvorsitzende Norbert Hartl in seiner Begrüßung.

Aus dem gleichen Grund habe man auch 2015, wie bereits in den 30 Jahren zuvor, eine Weihnachtstombola veranstaltet, um Spenden an lokale Vereine im Gesamtwert von 5000 Euro zu ermöglichen.

Es sei Aufgabe der Politik, so Wolbergs, jedem Bürger die gleichen Chancen zu ermöglichen und dafür zu sorgen, dass niemand „verloren“ gehe. Um dieses Ziel zu erreichen, sei es nötig, dass die Bürger ihren relativen Wohlstand mit anderen teilten, denen es weniger gut gehe. Viele Regensburger hätten allerdings derzeit „das Gefühl für das verloren, was wirklich wichtig ist.“ Bei den anwesenden Ehrenamtlichen aus Burgweinting, Harting und Irl sei das anders: „Sie pflegen jeden Tag ein Klima des Zusammenhaltes. Dafür möchte ich mich bedanken.“


Alles gemeinsam entschieden

Bevor die Veranstaltung zum Mittagessen und anschließend zur eigentlichen Spendenvergabe übergehen konnte, betonte auch Norbert Hartl noch einmal, dass Joachim Wolbergs in der Stadtratsfraktion vollsten Rückhalt genieße.

„Alle Entscheidungen wurden nicht von einem Einzelnen, sondern von uns gemeinsam getroffen.“ Die Spendenempfänger bat er selbstironisch dennoch darum, den Erhalt der Gelder penibel zu quittieren: „Da muss bei uns alles seine Richtigkeit haben!“

Spendengelder in Höhe von je 300 beziehungsweise 400 Euro gingen an verschiedene Vereine aus dem Sozial- und Jugendbereich. Bei der Entgegennahme stellten die Vertreter der Vereine den jeweiligen Einsatzzweck der Gelder jeweils kurz vor und gaben somit Einblick in die vielfältige ehrenamtliche Arbeit im Ortsvereinsgebiet.

So plant die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr Harting die Integration ausländischer Kinder ins Dorfleben und in die Feuerwehr. Ihre Kollegen von der Burgweintiger Feuerwehrjugend möchten einen Hüttenausflug organisieren. Spenden im Bildungsbereich gingen an die Grundschule und die Otto-Schwerdt-Mittelschule Burgweinting, die damit ein Kindermusical beziehungsweise ein Tanzprojekt gegen Rassismus finanzieren werden. Das Jugendzentrum „Utopia“ benötigt neue Klettergriffe für ein Kletterprojekt mit Grundschülern, die Familienbegleitung „Herztöne“ einen Raum für ihr Eltern-Kind-Programm. Weitere Spenden gingen an das Stadtteilprojekt Burgweinting, die Sportvereine aus Burgweinting und Harting, die Schützen Harting und die DLRG.


Aktive Seenotrettung

Zusätzlich zu den Spenden des Ortsvereins vergaben auch in diesem Jahr SPD-Stadtratsabgeordnete zusätzliche Gelder an Projekte, die ihnen besonders am Herzen liegen. So unterstützte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer das Regensburger Projekt „Sea Eye“, dessen Mitglieder im Mittelmeer aktive Seenotrettung betreiben.

Dr. Thomas Burger und Dr. Klaus Rappert spendeten erneut an den Arbeitskreis Ausländischer Arbeitnehmer. Margot Neuner und Tobias Hammerl unterstützten die, wie Hammerl bei der Verleihung sagte, „hervorragende Arbeit“ des Vereins „Zweites Leben“ mit einem Zuschuss zum Bau barrierefreier Wohnungen in der ehemaligen Nibelungenkaserne.

In Geisling wendete das Schiff und fuhr zurück nach Regensburg. Ein extra eingesetzter Bus brachte die Gäste aus Harting und Burgweinting nach dem Anlegen zurück in ihre Heimatgemeinden.

 

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