Wohnstätte Steinweg

Wohnstätte in Regensburg


93059 Regensburg             
Steinweg 22
Tel.: 0941 / 81232
Fax: 0941 / 83081-227
E-Mail: wohnheim.steinweg@lebenshilfe-regensburg.de 

Beschreibung der Einrichtung

Leistungstyp

Eingliederungshilfe für Behinderte gemäß dem 6. Kapitel des SGB XII für Erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung in vollstationären Einrichtungen.


Betreuungsbereich

In den Abteilungen bzw. Gruppen dieser Einrichtung werden folgende Betreuungsbereiche abgedeckt:


ohne tagesstrukturierende Maßnahmen


Ambulantes Wohnen Eigenständige Wohnform mit ambulanter Betreuung in einer eigenen Wohnung bzw. einer Wohngemeinschaft.
X Begleitetes Wohnen Stationär offene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte bzw. einer Wohngruppe. Die Bewohner haben ein großes Maß an Selbständigkeit.
X Betreutes Wohnen Stationär geschlossene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte mit umfassender Übernahme von Betreuungstätigkeiten.

Hoher Hilfebedarf Stationär geschlossene Wohnform in einem Wohnheim für Behinderte mit besonderem Betreuungs- und Pflegeangebot.

mit tagesstrukturierenden Maßnahmen


Hoher Hilfebedarf Wohnpflegeheim mit Ganztagsbetreuung.

Senioren Seniorenbetreuung nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben.

Umfang und Struktur

a) Öffnungszeiten

WfbM-Bereich

Die Wohnstätte ist ganzjährig geöffnet. Die Betreuung sowie Pflege im Krankheitsfall erfolgt 24 Std./täglich. Ausgenommen davon sind Zeiten in denen sich die Bewohner in der WfbM aufhalten oder an hausinternen tagesstrukturierenden Maßnahmen teilnehmen.


Seniorenbereich

Die Seniorengruppe ist ganzjährig geöffnet. Die Betreuung und Pflege erfolgt 24 Std./täglich.


b) Gliederung

Die Einrichtung bietet eine Kapazität von 38 Plätzen. Das Wohnen wird gruppengegliedert angeboten. Dabei ergibt sich folgende Struktur:

Gruppenname Plätze Erläuterungen
Ahorn 12 WfbM-Gänger
Kastanie 14 incl. einem Platz für Verhinderungspflege
Eiche 12 WfbM-Gänger

c) Personelle Ausstattung

  • Die personelle Ausstattung richtet sich nach den Bestimmungen des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (PfleWoqG) sowie des Teils 2 der Verordnung zur Ausführung des PfleWoqG (AVPfleWoqG) in ihren jeweils geltenden Fassungen.
  • Der Umfang wird durch die mit dem Kostenträger getroffene Leistungs-vereinbarung bestimmt und mit Hilfe des H.m.B.-W-Verfahrens auf die einzelnen Hilfebedarfsgruppen verteilt.

d) Umfang der Leistungen

Der Umfang der ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Leistungen bzw. Leistungsangebote richtet sich im:


Leitungsbereich

  • nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) sowie des Teils 2 der Verordung zur Ausführung des PfleWoqG (AVPfleWoqG).

Wohnbereich

  • nach Teil 1 der Verordung zur Ausführung des PfleWoqG (AVPfleWoqG) sowie der einschlägigen gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen.
  • Ernährung nach gesundheitsfördernden Grundsätzen.
  • Reinigung des persönlichen Lebensumfeldes und regelmäßige Wartung und Pflege der Wäsche.
  • Haustechnische Dienste im Rahmen der Sicherheitsvorschriften und behinderungsbedingten Erfordernisse.

Betreuungs- und Pflegebereich

  • nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) sowie des Teils 2 der Verordung zur Ausführung des PfleWoqG (AVPfleWoqG).
  • nach dem individuellen Förder-, Betreuungs- und Pflegebedarf der Bewohner gemäß H.m.B.W-Verfahren und der daraus resultierenden Förderplanung. Die Einzelheiten sind im Rahmen der Gesamtkonzeption in der Beschreibung der Betreuungsbereiche erläutert.

Strukturqualität

a) Standard

Die Wohnform der betreuten Bewohner orientiert sich in Hinblick auf räumliche und sächliche Ausstattung an der „Normalwohnform Nichtbehinderter“. Darüber hinaus werden zusätzliche Wohnelemente zur Unterstützung der pädagogischen und pflegerischen Aufgabenstellung zur Verfügung gestellt. Im Einzelfall werden unterschiedliche Hilfeleistungen notwendig sein. Ein wesentlicher Aspekt der Würde menschlichen Lebens ist, dass ein Mensch die Möglichkeit hat, in einer Wohnform zu leben, die dem Maß seiner Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit entspricht.


Das Wohnheim wurde 1989 nach geltenden Standards gebaut und verfügt über eine behinderten- und rollstuhlgerechte Ausstattung. Die Stockwerke können mit einem Aufzug erreicht werden. Die Zimmer verfügen alle über eine Waschgelegenheit. Zudem ist ein Gemeinschaftsbad vorhanden. Das Gebäude liegt in der Regensburger Innenstadt und zeichnet sich durch die Möglichkeit aus, zentrumsnahe Integrationsarbeit zu leisten.


b) Räumliche Ausstattung
Die Wohnstätte bietet eine Grundausstattung an Mobiliar an. Die Bewohner können die Einrichtungsgegenstände nach ihren Wünschen und Bedürfnissen anpassen.


Das Raumangebot setzt sich wie folgt zusammen:


Wohn-/Gemeinschaftsräume
32 Einzelzimmer
3 Doppelzimmer
4 Gemeinschaftsräume


Sanitär-/Wirtschaftsräume
14 Toiletten
3 Bäder mit Dusche
2 Rollstuhlbäder
5 Duschen
1 Zentralküche
1 Speisekammer
2 Hauswirtschaftsräume


Funktionsräume
1 Mehrzweckraum
1 Raucherzimmer
1 Bereitschaftszimmer
4 Räume für Gruppendienst
5 Lagerräume


c) Außenanlagen
Die Wohnstätte verfügt über eine ca. 200 qm große Gartenanlage. Dort ist auch ein Gartenhäuschen und ein überdachter Freisitz vorhanden.


d) Sächliche Ausstattung
Die Sachmittelausstattung orientiert sich an den besonderen Erfordernissen des pädagogischen Förder- und Freizeitbedarfs. Es umfasst z.B.:
• Bastel- und Malutensilien
• Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspiele
• Spiel- und Sportgeräte
• Freizeit und Unterhaltungselektronik
• Spezielle den Bedürfnissen und Fähigkeiten angepasste Freizeitgeräte
• Behinderungsspezifische Hilfs- und Pflegemittel


e) Personelle Ausstattung
Unter Beachtung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (PfleWoqG) sowie des Teils 2 der Verordung zur Ausführung des PfleWoqG (AVPfleWoqG) und hierzu ergangener Hinweise und Empfehlungen der Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht - (FQA) sowie unter Berücksichtigung des individuellen Hilfebedarfs der Bewohner wird ein Stellenplan, in dem Zahl, Funktion und Qualifikation des Personals dargestellt ist, erstellt.


Der Anteil an Mitarbeitern mit betreuenden Tätigkeiten soll gem. § 15 der Verordung zur Ausführung des  Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes  (AVPfleWoqG) mindestens zu 50% aus Fachkräften bestehen. Zu den hierfür beschäftigten Mitarbeitern gehören insbesondere:
• Dipl.-Pädagogen
• Sozialpädagogen
• Psychologen
• Heilerziehungspfleger
• Erzieher
• Altenpfleger
• Krankenpfleger
• Heilpädagogen


Weitere Mitarbeiter (Nicht-Fachkräfte) werden beschäftigt als:
• Praktikanten
• Mitarbeiter des Bundesfreiwilligendienstes
• Pflegehilfskräfte
• Hauswirtschaftskräfte
• Verwaltungskräfte


f) Kooperationsstrukturen
Mit den Regensburger Werkstätten, insbesondere dem dort tätigen sozialen Dienst sowie dem pädagogischen Fachpersonal besteht eine enge Zusammenarbeit. Die offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Regensburg ist in die Abläufe der Unterbringung im Rahmen der Verhinderungspflege eingebunden. Weitere Kooperationen werden auf Bedarf angestrebt.


g) Fort- und Weiterbildung für das Personal
Externe Fortbildungsangebote der Bundesvereinigung sowie des Landesverbandes der Lebenshilfe und anderer Träger werden angeboten. Darüber hinaus werden interne Maßnahmen planmäßig angeboten und durchgeführt. Gemäß den Bestimmungen der AVPfleWoqG wird unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange der Leitung und den Beschäftigten Gelegenheit zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen gegeben. Bereits bei Personaleinstellungen wird der erforderlichen fachlichen Qualifikation unter Berücksichtigung des PfleWoqG sowie der hierzu erlassenen Ausführungsverordnung und der Empfehlungen der FQA besondere Beachtung beigemessen.

 

Regensburger Wohnstätten
Gemeinnützige GmbH

der Lebenshilfe Regensburg e.V.


93083 Gebelkofen

Wolkeringer Straße 3


Tel.: (09453) 99 89 5-100

FAX: (09453) 99 89 5-199

E-Mail: wohnstaetten@
lebenshilfe-regensburg.de

 
 

Ankündigungen

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